Weidenhiller, U.C. (2016). Contre l'écrasement de l'intime: l'écriture de Herta Müller. CONNEXIONS, 105(1), 153-159.

Contre l'écrasement de l'intime: l'écriture de Herta Müller

WEIDENHILLER, Ute Christiane
2016-01-01

In dem erzählerischen, lyrisch-experimentellen und essayistischen Werk Herta Müllers geht es um die vielerlei Arten der Unterdrückung, Verfolgung und Überwachung in der Diktatur sowie um deren verheerende Auswirkungen auf zwischenmenschliche Beziehungen. In einer eigenwilligen Sprache schildert sie eindringlich die wachsende Angst des Individuums sowie die unerbittliche Zerstörung jeglicher Sphäre des Privaten und der Intimität. Die Autorin verarbeitet dabei oft selbst erlebte traumatische Ereignisse und entwirft Strategien, die Angst und die Beschädigung in oft hermetische Wortbilder zu bannen. Ihre Texte bilden eine engagierte, öffentliche Stellungnahme gegenüber dem politischen Geschehen und sind gleichzeitig der Versuch, sich selbst gegen die massiven, von außen gelenkten Angriffe zu schützen. Sie verändert und hinterfragt dabei nicht selten die traditionelle, allgemein gebräuchliche Bedeutung der Sprache und passt sie ihren eigenen Bedürfnissen an.
Weidenhiller, U.C. (2016). Contre l'écrasement de l'intime: l'écriture de Herta Müller. CONNEXIONS, 105(1), 153-159.
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Utilizza questo identificativo per citare o creare un link a questo documento: https://hdl.handle.net/11590/310187
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